Mission Possible: Eine Million für Sechs Millionen

Mehr zu schauen in Hessen

Wir brauchen Eure Unterstützung!!!

Wer bringt Theater dort hin, wo die Menschen sind, an die Ränder der Metropolen, in die Kommunen und die Dörfer, Kindergärten und Schulen? Wer braucht keine teuren Bürokratien, sondern steckt jeden Euro öffentlicher Investitionen direkt in die Kunst? Welche Künstler kann man nach den Aufführungen noch persönlich kennenlernen, ohne Mäzen oder Sponsor zu sein? Wer ist Marktführer im Theater für Kinder und Jugendliche und praktiziert kulturelle Bildung und Interkultur schon viel länger, als es diesen Begriff überhaupt gibt? Wer ist der Motor für Erneuerung der gesamten Theaterszene? Und wer steht motiviert und begeistert jeden Abend für sie auf der Bühne?

Wir, die professionellen freien Darstellenden Künstler in Hessen im Bereich Theater, Tanz und Performance, freuen uns, dass unsere Arbeit von vielen Menschen geschätzt und anerkannt wird. Doch leider hat keine hessischen Landesregierung in den letzten Jahrzehnten bemerkt, welches Potenzial da noch vorhanden ist.

Mehr dazu

MADE.Festival

100% Ausnahmsweise

Dank laPROF und der Projektleitung Angelika Sieburg und Katja Hergenhahn, hat Hessen endlich ein eigenes Theaterfestival für die Freien Darstellenden Künstler. Nach einer langjährigen Vorarbeit hat der Landesverband am 30. September 2011 die Eröffnung von "made in Hessen. 100% Theater" im Theater Rüsselsheim gefeiert.
Hinter dem Festival steht eine starke Gemeinschafft: Ein Veranstalternetzwerk, hessische Kommunen und das Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Dank dieser Unterstützung und Förderung konnten wir im Herbst 2011 erstmals 9 ausgewählte Produktionen "made in Hessen" zeigen.
Wir freuen uns dass dieses Festival nun in Reihe geht. Ab 2017 unter dem Namen MADE.Festival, hat die Veranstaltung auch ein neues Konzept inne. siehe www.made-festival.de

MADE.Festival
Katja Hergenhahn
Berger Str. 316
60385 Frankfurt
www.made-festival.de
info@made-festival.de
069 / 738 41 61

Kaleidoskop

Kinder- und Jugendtheatertage in der hessischen Region

Seit 1996 betreibt der Landesverband Professionelles Freies Theater in Hessen ein Podium für engagiertes freies Kinder- und Jugendtheater in Hessen: KALEIDOSKOP die Kinder –und Jugendtheatertage in der hessischen Region. Die viermonatige Veranstaltungsreihe bringt mit ihrem jährlich neuen Programm Theaterstücke in solche Gemeinden überall in Hessen, die
jenseits der großen Theaterbühnen liegen. Kaleidoskop stärkt, auch dank der Förderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Kinder- und Jugendtheaterstrukturen in der ländlichen Region und ermöglicht den direkten Kontakt zwischen dem jungen Publikum und dem Medium Theater: Theater ist hier nicht ein anonymer Massenbetrieb, sondern zum Greifen nahe.

Das Kaleidoskop-Programm findet jährlich von September bis Dezember statt, Theater können sich in dieser Zeit immer für die Spielzeit des Folgejahres bewerben.

Organisiert für laPROF durch:
Gerd Krüger & Anke Müller
Körnerstr. 17, 35039 Marburg
Tel. 06421-4937494


www.kaleidoskop-hessen.de

Symposion

Seit 2005 veranstaltet laPROF Symposien zu zeitgenösischen Theaterformen

2005: Leaving the route - Ansätze jenseits klassischen Theaters
ReferentInnen: Heiner Goebbels, Paul Binertz, Johanna Freiburg (She She Pop/Gob Squad), Jens Roselt

2006: Leaving the route 2 - Die Rolle des Zuschauers
ReferentInnen: Hans-Thies Lehmann, Christel Weiler, Florian Malzacher, Stefan Kaegi, Carl Hegemann, Patrick Primavesi

2007: Leaving the route 3 - Das Politische in zeitgenössischen Theaterformen
ReferentInnen: Peter Danzeisen, Henning Fülle, Astrid Griesbach, Hofmann und Lindholm, Miriam Dreysse, Jan Linders

2008: Stop teaching! Neue Theaterformen mit Kindern und Jugendlichen

2008: Leaving the route 4 - Freies Theater und Ökonomie
ReferentInnen: Adrienne Goehler, Katja Hergenhahn, Andreas Liebmann, Alexander Opitz, Gabriele Osswald, Patrick Primavesi, Jochen Roller, Max Schumacher, Melanie Suchy, Kathrin Tiedemann, Gordon Vajen, Judith Wilske

2009: Geld oder Leben - Für ein Konjunkturpaket zugunsten der freien Darstellenden Künste in Hessen

2011: performing moving picutes - Darstellende Kunst und Video
In Kooperation mit dem Forum Diskurs Dramaturgie, einer AG der Dramaturgischen Gesellschaft. ReferentInnen: Max Schumacher (Posttheater), Stéphane Bittoun, Simon Will (Gob Squad), Ulf Aminde, Andrea Bozic. Performances von 2+ Company und Mamoru Iriguchi. Moderiert von Jan Deck und Natalie Driemeyer

Theater und Schule

Wir fördern den Kontakt zwischen Darstellenden KünstlerInnen und SchülerInnen bzw. LehrerInnen. Deswegen wirken wir an verschiedenen Initiativen zur Zusammenarbeit von Theater und Schule mit.

Unter anderem sind wir Mitglied in der Landesvereinigung Kulturelle Bildung und sind an der Trägerschaft und Umsetzung von FLUX, der Gastspielreihe an hessischen Schulen, aktiv beteiligt.

Frankfurter Runde Darstellender Künstler

In Frankfurt initiieren wir regelmäßige Treffen der Darstellenden KünstlerInnen. Neben aktuellen Themen geht es darum, Perspektiven für die freie Szene in Frankfurt zu diskutieren.

Dazu sind alle KünstlerInnen aus allen Genres der Darstellenden Kunst gerne eingeladen. Über die Termine informieren wir sie gerne. Wenn sie uns per mail kontaktieren, nehmen wir Sie in die Einladungsliste auf.

laPROF Publikationen

laPROF hat verschiedene Publikationen zu Theaterbezogenen Themen herausgegeben:

Jan Deck/Angelika Sieburg: Paradoxien des Zuschauens. Die Rolle des Publikums im zeitgenössischen Theater (Verlag transcript 2008)

Jan Deck/Angelika Sieburg: Politisch Theater machen. Neue Artikulationsformen des politischen in den darstellenden Künsten (Verlag transcript 2011)

Patrick Primavesi/Jan Deck: Stop teaching! Neue Theaterformen mit Kindern und Jugendlichen (Verlag transript, erscheint 2012)

Verlag: www.transcript-verlag.de

laPROF Writers' Room

22./23.10. - Theatermacher_innen und Autor_innen konzipierten zum Theater der Zukunft

Im Jahre 2116 treffen sich 6 Theatermacher _innen im Frankfurter Gallus um ein gemeinsames Projekt zu starten. 50 Jahre nach dem Ende der Arbeit und der Marktwirtschaft versuchen sie in der automatisierten Stadt ein zeitgenössisches Projekt zu denken, das sich mit der künstlerischen Entwicklung der letzten hundert Jahre beschäftigt.


Im Rahmen seines 10-jährigen Jubiläums hat der hessische Landesverband freie Darstellende Künste laPROF ein besonderes Experiment initiiert: Einen zweitägigen Writer's Room, in dem vor dem Hintergrund eines inhatlichen Settings, das sich mit dem Theater der Zukunft beschäftigt, Theatermacher_inner und Autor_innen gemeinsam eine Projektidee entwickeln. Dabei trafen die Frankfurter Regisseure Tobias Winter und Martin Haberstroh und die Schauspielerin Franziska Bieneck auf die österreichische Autorin Gerhild Steinbuch, die Frankfuter Autorin und Performancekünstlerin Tamara Antonijevic, so wie auf den Offenbacher Autor und Theatermacher Lars Popp. Gemeinsam haben sie in einem öffentlich zugänglichen kollektiven Prozess ein zukünftiges Projekt zum zukünftigen Theater in der Zukunft konzipiert und in einer anschließenden Präsentation skizziert. Moderiert wurde der Prozess von Jan Deck.Das ganze fand im Rahmen des Festivals tausend||eins im Gallus Theater Frankfurt statt. Nach dieser Intensivphase wollen alle Beteiligten am Projekt weiterarbeiten.

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Hessen und des Kulturamtes Frankfurt

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laPROF-Seminare

Programm Herbst/Winter 2016

b]Seminare / Workshops Herbst 2016

10.10.2016 Kenntnisse zum (Selbst-) Management von Projekten in Tanz, Performance und Theater ohne die Unterstützung durch professionelle Agenturen

Referent:Hartmut Nawin-Borgwald (Beratungs- und Kulturbüro laPROF,Büro für Freies Theater)


11 Uhr bis 17 Uhr,
Ort: Theaterschule FRANKFURT, Berger Str. 316, 60385 Frankfurt
Teilnehmerbegrenzung: auf 15 bis max. 20 Personen

Viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler können ihre Kreativität nicht „vermarkten“. Professionelle Agenturen scheuen den „unbekannten Künstler“ und/oder die Kosten für ein eigenes Produktions- und Booking-Büro sind nicht zu finanzieren. Was tun? Das Seminar soll Hilfestellung geben, Wege aufzeigen und Ansätze bieten:

  • Analyse der künstlerischen Ausrichtung mit einhergehender Beratung nach geeigneten Spielorten, Aquise.

  • Projektmanagement / Produktionsmanagement
  • Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Hilfe und Unterstützung bei Gestaltung von Gastspielverträgen und Bühnenanweisungen
  • Erfahrungsvermittlung der eigenen, jahrelangen Managementtätigkeit.
  • Antragswesen: Anträge auf Fördermittel, deren Verwendung bzw. Verwendungsnachweise
  • Nachbereitungen und Perspektiven nach erfolgreich abgeschlossenem Projekt.
  • Bindung von Zielpublikum

7.11.2016: Workshop zum Urheberrecht im Bereich der Darstellenden Künste - Freiheiten und Grenzen der Verwendung fremden Materials

Referentin: Sonja Laaser, Rechtsanwältin

11 Uhr bis 17 Uhr,
Ort: Theaterschule FRANKFURT, Berger Str. 316, 60385 Frankfurt
Teilnehmerbegrenzung: auf 15 bis max. 20 Personen

Der Workshop „Freiheiten und Grenzen der Verwendung fremden Materials“ soll die Teilnehmer*innen mit den wichtigsten Grundsätzen des Urheberrechts vertraut machen. Bei der Arbeit von Kunst- und Kulturschaffenden stellt sich immer wieder die Frage, wie kreative Leistung geschützt werden kann. Wer hat das Urheberrecht, wenn mehreren Künstler*innen gemeinsam ein Konzept entwickeln? Und wie kann sich der Urheber eines Werkes wehren, wenn seine Texte, Bilder und Inszenierungsentwürfe ohne Erlaubnis verwendet werden? Urheberrecht kann aber nicht nur schützen, sondern auch kreative Prozesse begrenzen. Kunst- und Kulturschaffende können Urheberrechte verletzen, wenn sie fremde Materialien (Bilder, Texte, Musik und Videos) im Rahmen der eigenen Werkproduktion verwenden. Welche rechtlichen Konsequenzen kann es beispielsweise haben, wenn fremde Texte ohne Erlaubnis des Urhebers verwendet werden? Bedarf es bereits bei einer zweiminütigen Musikwiedergabe im Rahmen einer Inszenierung einer kostenauslösenden Anmeldung bei der GEMA? Dürfen Fotos der Inszenierung in den sozialen Netzwerken, von der Presse oder den Veranstaltern verwendet werden?

5.12.2016: Beachtung steuerrechtlicher Bedingungen bei Kooperationen mit und Engagements von nicht in Deutschland ansässigen KünstlerInnen in der Projektarbeit, Produktions- und Gastspieldurchführung.

Referent:Hartmut Nawin-Borgwald (Beratungs- und Kulturbüro laPROF,Büro für Freies Theater)

11 Uhr bis 17 Uhr,
Ort: Theaterschule FRANKFURT, Berger Str. 316, 60385 Frankfurt
Teilnehmerbegrenzung: auf 15 bis max. 20 Personen

Viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler schließen sich (immer mehr) für einzelne Projekte, in Tanz-, Performance- und Theaterproduktionen mit Anderen zusammen. Vermehrt gibt es Kooperationen oder Einbindungen mit Kollegen und Kolleginnen die nicht in Deutschland ansässig sind.Den meisten sind dabei die steuergesetzlichen Vorschriften nicht bekannt bzw. bewusst. Welche Grenzen und Bedingungen sind in den Doppelbesteuerungsabkommen diesbezüglich enthalten. Was sind Abzugssteuern, wie, wann und wo kann ein Antrag auf Freistellung von der sogenannten „Ausländersteuer (das ist die Abzugssteuer) gestellt werden? Wie ist das mit der Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer)? Erläuterungen und Beispiele Umsatzsteuer-International / EU Umsatzsteuerrecht. Wie und wo kann ich eine Bescheinigung nach dem Umsatzsteuergesetz beantragen? Fristen? Wie berücksichtige ich diese Kosten in der Projekt-Kalkulation und deren Verwendung? Fallen Abgaben an die Künstlersozialkasse an? Die Fortbildung soll Grundlagen und ein Bewusstsein für die steuerrechtliche Problematik und Handlungsweise vermitteln. Eine verbindliche steuerrechtliche Auskunft ist ausdrücklich ausgeschlossen. Die Kenntnisse bilden aber eine gute Basis um im Bedarfsfall gezielt Beratung bei einem Steuerfachmann zu erfragen.

Anmeldung:

Die Teilnahme an dem Workshop ist für Mitglieder von laPROF kostenlos.
Nicht-Mitglieder zahlen eine Gebühr von € 50,00. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung unter info@bfftheater.de bis 2 Wochen vor dem jeweiligen Termin, danach öffnen wir für eine eventuelle Warteliste.


Überweisung der Teilnehmergebühr bis 2 Wochen vor dem jeweiligen Termin auf das Konto von:

laPROF Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen e.V.
IBAN: DE57 5008 0000 0270 1960 00, BIC: DRESDEFFXXX

Verwendungszweck: bitte Seminar und Datum nennen


Referent*innen:

Sonja Laaser ist als Rechtsanwältin in der Kanzlei Hager & Partner in Berlin tätig und berät seit vielen Jahren Kunst- und Kulturschaffende in juristischen und konzeptionellen Fragen. Aktuell engagiert sie sich als Vorstand des Künstlernetzwerks „Kunstlabor am Tower“ und bietet eine juristische Erstberatung für Kreative im Rahmen des Performing Arts Programm (LAFT) an. Zuvor war sie unter anderem Geschäftsführerin des Ballhaus Ost sowie Referendarin in der Berliner Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und in einer international tätigen Kanzlei im Bereich Urheberrecht. Neben ihrer juristischen Tätigkeit arbeitet Sonja Laaser als Dramaturgin. 2014 schloss sie ihr Studium als Master of Arts (M.A.) an der HfS Ernst Busch ab.

Hartmut Nawin-Borgwald, Büro für Freies Theater, seit 29 Jahren tätig im Bereich Künstlerbetreuung, Gastspiel- und Festivalorganisation. Internationale Zusammenarbeit mit Künstlern/Ensembles u.a. aus Belgien, Italien, Frankreich, Niederlande, Schweiz, seit 26 Jahren Zusammenarbeit mit dem Wu Wei Theater Frankfurt.
www.bfftheater.de

Verpflegung:

Kostenlos für alle Teilnehmer Kaffee, Tee, Mineralwasser, Obst, Snacks. Die Verpflegung für die Mittagspause ist nicht unentgeltlich und kann über eine nahegelegene Pizzeria organisiert werden.


Fragen

zu den Workshops, Anmeldung etc. bitte direkt an Hartmut Nawin-Borgwald
(Kultur-/Beratungsbüro laPROF), Tel. 069 - 89 49 50, eMail info@bfftheater.de


Freies Theater - Die Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft (1960 – 2010)

Buchpräsentation mit Autor Henning Fülle 2.12. 19 Uhr Naxoshalle Frankfurt

Weltweit ebenso einzigartig wie das „System“ der Stadt- und Staatstheater in Deutschland ist das Paralleluniversum des Freien Theaters. Über dessen Bedeutung gibt es allerdings hauptsächlich viele Meinungen anstelle fundierter Kenntnisse.


Henning Fülles Buch analysiert erstmals die Entwicklungsgeschichte des Freien Theaters in Westdeutschland anhand von Konzeptionen, Selbstverständigungen und Strukturen seit den 1960er Jahren. „Freie Gruppen“, „Freie Szene“ und „Freies Theater“ werden als historische Formen zeitgenössischer Produktionsweisen, Dramaturgien und Ästhetiken der Theaterkunst gezeigt. Mit deren Herausbildung entsteht jenes Innovationspotenzial, das auch im deutschen Theater die Überwindung der Traditionspflege bürgerlicher Hochkultur ermöglicht.

Freies Theater zeigt sich damit in seiner kulturpolitischen Bedeutung als spezifische Form später Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft, mit der die internationalen Entwicklungen in den darstellenden Künsten seit dem Zweiten Weltkrieg nachvollzogen werden.

Im Rahmen seines 10-Jährigen Jubiläums präsentiert laPROF Henning Fülle mit seinen Thesen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der freien Darstellenden Künste. Dieser hat die Entwicklung des Freien Theaters seit den siebziger Jahren neben seiner beruflichen Praxis in der Erwachsenenbildung zunächst als leidenschaftlicher Zuschauer über lange Zeit aktiv verfolgt und seit Mitte der neunziger Jahre mitgestaltet, u. a. als Dramaturg auf Kampnagel in Hamburg und als freier Kurator und Produzent.

Moderation: Angelika Sieburg und Jan Deck


10 Jahre laPROF

Gala und Party am 3.12. zum Jubiläum

Zum 10-jährigen Jubiläum feierte laPROF sich und die freien Darstellenden Künste mit einer Gala und anschließender Party. Unter anderem wurde dort erstmals der laPROF-Ehrenpreis verliehen: Preisträger_innen 2016 waren die Grüne Landtagsabgeordnete Martina Feldmeyer, für ihren kulturpolitischen Einsatz für die Belange der Freien Darstellenden Künste, sowie der Freiburger Kulturmanager und Kulturpolitiker Atai Keller und Alexander Opitz, den Geschäftsführer des Landesverbandes freie Darstellende Künste Baden-Würtemberg für ihre Unterstützung bei der Neugründung des Verbandes. Desweiteren ehrte laPROF drei freie Theaterensembles für eigene Jubiläen in diesem Jahr: Das Frankfurter Theater Willy Praml (25 Jahre), das Ensemble Theateratelier Bleichstraße 14H aus Offenbach (25 Jahre) und das Aktionstheater Kassel (40 Jahre).

Die Ehrungen wurden von einem künstlerischen Programm gerahmt, bei dem unter anderem kleine Performances, Musikbeiträge und Aufführungsausschnitte von Susanne Zaun/Judith Altmeyer, Antagon TheaterAKTion, Landungsbrücken, Jörg Thums/red park, Romain Thibaud Rose und Klaus Wilmanns (Theater 3 Hasen Oben) zu sehen waren. Im Anschluss fand vor Ort eine Party mit DJs Pierre van Kerckfoorde und Bernd Thiele statt.

10 Jahre laPROF

Tag der freien Darstellenden Künste: Das Manifest

Zum 10-Jährigen Jubiläum hat laPROF am 19.11. zum Tag der freien Darstellenden Künste aufgerufen und Kolleg_innen eingeladen ein Manifest zu verlesen. Das wurde an unterschiedlichen Orten des Landes gemacht. Hier der Text:

Manifest zum Tag der freien Darstellenden Künste

Ein Gespenst geht um in Hessen – das Gespenst der freien Darstellenden Künste!
Zeitgenössische und freie Formen von Theater, Performance, Tanz und sind in den letzten fünfzig Jahren aus den kleinen Hinterhöfen, Kellern und Fabrikhallen ausgebrochen, um Stadt und Land in ihren Bann zu ziehen. Sie überwinden Schwellen, sprengen Barrieren und wirbeln Zielgruppen durcheinander, sie infizieren die Köpfe von Erwachsenen und Kindern mit neuem Geist.

Alle Mächte des tradierten Theaters haben längst vor der Vielfalt der Formen kapituliert und ihre Türen und Tore geöffnet. Auch Schulen und Kindergärten sind längst keine Bollwerke dagegen mehr. In den Städten sind alte Fabrikhallen zu blühenden Kulturlandschaften herangewachsen. Auf dem Land werden alte Scheunen und Bauernhäuser zu Zentren der Gegenwelt. Kirchen, Parlamente, Universitäten und Gefängnisse werden von Anhängern des neuen Geistes umspielt. Und auf den öffentlichen Plätzen wird die Bevölkerung im Sinne der Demokratie versammelt um ihre Umgebung neu zu entdecken. Unsere Vielfalt überwindet tradierte Grenzen und verbreitet sich langsam, stetig und doch unaufhaltsam.
Es ist höchste Zeit, dass die freien Darstellenden Künste ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen, und dem Märchen vom Gespenst der freien Darstellenden Künste ein Manifest der Szene selbst entgegenstellen.

Wir sind Eure Zukunft, aber nicht Eure Avantgarde! Wir gehen nicht voran, wir erproben nur das, was kommen mag. Wir arbeiten egalitär und kooperativ. Unsere Kollektive und Ensembles stehen jenseits von Staat und Markt, ohne von ihnen unabhängig zu sein. Unsere Kunst wird in jeder Gesellschaft, in jedem Zeitalter, in jeder Lebensform existieren und das in Frage stellen, was ist. Was auch immer geschehen wird – wir werden dabei sein. Wir arbeiten heute schon an dem Theater, dem Tanz, der Performance von morgen, wir überwinden die Gegensätze von Zukunft, Tradition und Gegenwart!
Wir sind die Stimme einer anderen Wirklichkeit, eine lebendige und gelebte Utopie, die niemals unabhängig von dem bleibt, was ist, und dennoch etwas von dem erlebbar macht, was sein wird. Wir träumen mit Euch von einer Welt, in der die Menschen die Welt gemeinsam verantworten, bestimmen und beleben, und in der wir gemeinsam Kunst produzieren und rezipieren. Wir träumen mit Euch von einer Wirklichkeit, in der Leben kein Effekt einer Institution, kein Projekt einer vorbestimmten Erzählung mehr ist. Wir öffnen Eure Köpfe und Eure Herzen dafür, dass die Zukunft niemals vorbestimmt ist und morgen alles anders sein kann.

Wir sind nicht aufzuhalten. Schon bald wird man uns nicht nur weitere öffentliche Mittel und tradierte Spielorte anbieten. Man wird uns bei allen wichtigen Geschehnissen als Expert_innen der Zukunft anerkennen, uns fragen, zuschauen und zuhören, uns um Antworten und Lösungen bitten. Nur zu, wir sind bereit grundlegende Fragen zu stellen und für deren Aufarbeitung Raum zu ergreifen.

Video: https://vimeo.com/194367291

Aus der Praxis - für die Praxis: Thema Umsatzsteuer

Fortbildung und Workshop mit RA Sonja Laaser unter Mitwirkung von Hartmut Nawin-Borgwald:

Umsatzsteuer bei Verträgen mit Künstler*innen im In- und Ausland oder mit Vereinen, beim Sponsoring und bei öffentlichen Förderungen.
28. August 2017, 11 Uhr bis 17 Uhr
FRANKFURT, Theaterschule FRANKFURT, Berger Str. 316, 60385 Frankfurt
Im Rahmen des Workshops führt unsere Expertin Frau Rechtsanwältin Sonja Laaser die Teilnehmer*innen in die Grundsätze des Umsatzsteuerrechts ein und erklärt, worauf es bei Verträgen mit Künstler*innen im In- und Ausland, Verträgen mit Vereinen, beim Sponsoring oder öffentlichen Förderungen ankommt.
Im Rahmen der Einführung erarbeiten die Teilnehmer*innen zunächst die Grundlagen des Umsatzsteuerrechts. Es wird geklärt, wann Umsatzsteuer anfällt und wie mit dieser bei der Inrechnungstellung umzugehen ist. Zum Beispiel: Wann und in welcher Höhe muss auf einer Rechnung die Umsatzsteuer aufgeführt werden? Nebenbei sollen häufig verbreitete (falsche) Gerüchte ausgeräumt werden, wie zum Beispiel, dass gemeinnützige Vereine niemals Umsatzsteuer auf ihrer Rechnung aufweisen müssten.
Anschließend wenden sich die Teilnehmer*innen speziellen Konstellationen zu:
1. Verträge mit im Ausland ansässigen Künstler*innen (oder anderen Vertragspartner*innen): Schließt ein Theater (oder ein(e) Künstler*in) einen Vertrag mit einer Person, die nicht in Deutschland ansässig ist, muss das Theater die Umsatzsteuer für die im Ausland ansässige Künstler*in abführen. Das gilt auch dann, wenn das Theater selber von der Umsatzsteuer befreit ist oder Kleinunternehmer*in ist. Worauf ist dabei zu achten?
2. Wie verhält sich die umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Sponsoring und öffentlichen Förderungen? Wie müssen Verträge und Förderbedingungen gestaltet werden, damit das Geld des Sponsors oder die öffentliche Förderung keine umsatzsteuerbare Leistung darstellt?
3. Welche Befreiungsmöglichkeiten von der Umsatzsteuer nach § 4 Nr. 20a UstG gibt es? Wann ist es sinnvoll, diese zu beantragen?

Wir bitten um vorherige Anmeldung!


Teilnehmergebühr:
keine Gebühr für Mitglieder von laPROF, Nichtmitglieder € 50,00 pro Teilnehmer

Anmeldung unter:
info@bfftheater.de, Kulturbüro laPROF Hartmut Nawin-Borgwald
Büro für Freies Theater
Dietesheimer Str. 27 a
63073 Offenbach am Main
Tel. +49(0)69 89 49 50
Mobil +49(0)173 312 96 73


Referentin:

Sonja Laaser ist als Rechtsanwältin in Berlin tätig und berät seit vielen Jahren Kunst- und Kulturschaffende in juristischen und konzeptionellen Fragen. Aktuell engagiert sie sich als Vorstand des Künstlernetzwerks „Kunstlabor am Tower“ und bietet eine juristische Erstberatung für Kreative im Rahmen des Performing Arts Programm (LAFT) an. Zuvor war sie unter anderem Geschäftsführerin des Ballhaus Ost sowie Referendarin in der Berliner Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und in einer international tätigen Kanzlei im Bereich Urheberrecht. Neben ihrer juristischen Tätigkeit arbeitet Sonja Laaser als Dramaturgin. 2014 schloss sie ihr Studium als Master of Arts (M.A.) an der HfS Ernst Busch ab.

unter Mitwirkung von:

Hartmut Nawin-Borgwald, Büro für Freies Theater, seit 30 Jahren tätig im Bereich Künstlerbetreuung, Gastspiel- und Festivalorganisation. Internationale Zusammenarbeit mit Künstlern/Ensembles u.a. aus Belgien, Italien, Frankreich, Niederlande, Schweiz,
Seit 2015 Kultur- und Beratungsbüro für laPROF.
www.bfftheater.de

laPROF Labor für performatives Forschen: Die unsichtbare Stadt

8.-10.9. im Studierendenhaus Bockenheim - Jetzt anmelden bis 31.8.

Bilder machen Städte. Ob offizielles Marketing oder Selfies vor Sehenswürdigkeiten: Städte und öffentliche Räume werden oft auf das Visuelle reduziert. Dabei werden sie ganz besonders durch das geprägt, was nicht zu sehen ist, wie Infrastrukturen und Erinnerungen, Normen und Restriktionen, Planungen und vergessene Utopien. Unter der Oberfläche der Bilder versteckt sich die unsichtbare Stadt: Zum einen mit ihren unterschiedlichen Lebensformen, ihrer Geschichte, ihrem Werden und Vergehen; zum anderen mit ihren Grenzen, Ausgrenzungen und Ausschlüssen. Städte sind Räume in denen die Zukunft permanent verhandelt wird. Sie sind Speicher der Vergangenheit, Motore der Gegenwart und Labore der Zukunft - im guten wie im schlechten Sinne.

Seit 2012 hält laPROF immer wieder Labore für performatives Forschen ab, um zeitgenössische künstlerische Arbeitsweisen offen zugänglich zu machen. Künstler_innen forschen in kleinen Laboren mit den Teilnehmenden an bestimmten Themen und machen dabei ihre Arbeitsweise und ihre ästhetische Haltung transparent. Am Wochenende 8.-10. September 2017 wird laPROF ein Labor für performative Stadtforschung organisieren. Die eingeladenen Künstler_innen werden mit den Teilnehmenden an verborgenen Themen und Geschichten in Frankfurt forschen. Folgende Künstler_innen werden dieses mal dabei sein:

  • Ligna (Performancekollektiv, Frankfurt/Hamburg): Aufbau und Abriss
  • Friendly Fire (Performancekollektiv/Leipzig): Orte des Protestes
  • Diana Wesser (Bildende Künstlerin, Performerin/Leipzig): Spuren jüdischer Geschichte
  • Eleonora Herder (Performancekünstlerin/Frankfurt) mit Lisa Hahn (Aktivistin „Eine Stadt für alle - Wem gehört die AGB?"/Frankfurt): Zusammenleben

Die Veranstaltung wird im Studierendenhaus in Bockenheim ihre Basis haben, die Recherche soll überwiegend die Stadtteile Bockenheim und Westend umfassen. Die Labore erforschen konkrete Orte, ihre Geschichte, ihre Funktionsweise, was sie zeigen oder verbergen. Aus ihren Recherchen werden die Teilnehmenden am Ende des Wochenendes kleine Audio- oder Videotracks erstellen, die auf einer Webseite implementiert werden und dann wenn möglich an den jeweilgen Orten offen zugänglich gemacht werden. Es entsteht ein Pool an kleinen künstlerischen Interventionen. Kooperationspartner sind neben der Initiative offenes Haus der Kulturen das „Stadtlabor unterwegs“ des Historischen Museums sowie das Jüdische Museum.

Für die Teilnahme wird ein kleiner Beitrag erhoben, der für die basale Verpflegung verwendet wird. Wir werden dafür ein paar Getränke und ein Buffet zur Verfügung stellen.

Teilnahmebeitrag (incl. Verpflegung) 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.
Anmeldung (möglichst bis zum 31.8.) an info@laprof.de
Projektleitung: Jan Deck

Mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Frankfurter Kulturamtes


Einzelne Labore

Aufbau und Abriss – Ligna (Frankfurt)

Nicht nur Krieg, sondern auch Städteplanung und die Privatisierung von Räumen haben dafür gesorgt dass in Frankfurt die Halbwertzeit von Häusern immer geringer wird. Viele Gebäude verschwinden und neue tauchen auf, die vermutlich nicht lange stehen werden.Die eigenwillige Dynamik von Aufbau und Abriss in den letzten Jahrzehnten beschäftigt das Labor der Gruppe Ligna. Seit 2002 geht es in ihrer Arbeit darum, temporäre Situationen herzustellen, in denen das Publikum ein Kollektiv von Produzenten wird – eine Assoziation, die unvorhersehbare, unkontrollierbare Effekte hervorbringt, welche die Ordnung des Raumes herausfordern. LIGNAS Arbeiten funktionieren mit Radiotechnik und laden die TeilnehmerInnen in ehemals öffentlichen, inzwischen privatisierten und durch private Sicherheitsdienste kontrollierten Orten zu Choreographien der verbotenen und ausgeschlossenen Gesten oder zu komplexen Spielen ein, in denen altägliche Normen des Verhaltens überprüft und überschritten werden können.

Orte des Protestes – Friendly Fire (Leipzig)

Frankfurt hat eine lange Tradition von Protestbewegungen, ihre Spuren kann man noch heute bis in frühere Jahrhunderte zurück nachvollziehen. Dennoch ist das Schicksal von Kritik, dass sie mit denjenigen, dir sie artikuliert haben, schnell in Vergessenheit gerät, insbesondere, wenn sie in ihrer Zeit kein Gehör findet. Wo sind und wo waren Orte des Protestes in Frankfurt? Lassen sich die politischen Energien des Protestes an diesen Orten heute wieder aufspüren und freisetzen? friendly fire ist eine Theater- und Performancegruppe aus Leipzig. Die Kernmitglieder Melanie Albrecht, Michael Wehren und Helena Wölfl realisieren ihre Projekte mit wechselnden Teams an den Schnittstellen von theatralem Text, Performance und Installation. friendly fire kreieren Zeit-Räume, in denen die Gespenster, Tiere und Monster der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umher gehen. Die Frage nach den Zukünften des 20. und 21. Jahrhunderts ist ein zentrales Motiv ihrer Arbeit, dem sie zwischen Fakt und Fiktion, Archiv und Halluzination auf der Spur sind. In ihren Arbeiten nutzen friendly fire Formate wie Theaterinszenierungen, Installationen, Performance Lectures, Audiowalks oder szenische Interventionen.

Spuren jüdischer Geschichte – Diana Wesser (Leipzig)

Seit fast 900 Jahren leben Jüdinnen und Juden kontinuierlich in Frankfurt am Main, länger als in jeder anderen Stadt Deutschlands und wirken als Geschäftsleute, Bankiers, Politiker/innen, Mäzen/innen, Künstler/innen sowie Wissenschaftler/innen. Mit Berlin, München und Düsseldorf zählt Frankfurt zu den vier großen Jüdischen Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland. Doch auch in Frankfurt wurden Jüdinnen und Juden diskriminiert, vertrieben und ermordet. Das Labor versucht in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Momente dieser wechselvollen Geschichte aufzuspüren. Der Schwerpunkt der Arbeit von Diana Wesser liegt auf sozial bezogenen, partizipatorischen Projekten und performativen Praktiken im öffentlichen Raum und umfasst künstlerische Expeditionen, Nachbarschaftsprojekte, Audiowalks, performative Mappings und Spaziergänge in Städten und auf dem Land. Dabei geht sie auch der Frage nach, welchen Einfluss das konkrete Umfeld auf die sozialen Performances der Bewohner*innen hat: darauf, ob sie sich Plätze aneignen und sich zu neuen Gemeinschaften zusammenschließen oder nicht. In letzter Zeit beschäftigte sie sich viel mit dem Thema Glauben und Stadtgesellschaft.

Zusammenleben – Eleonora Herder (Frankfurt) mit Lisa Hahn (Frankfurt)

Was ist ein Zu-hause? Und was ist eine Stadt? Kann eine Stadt als eine Ansammlung von temporären und festen Zuhausen gesehen werden? Können wir von Stadt als Wohnung sprechen?Und was bedeutet es, wenn im Grundgesetz unter Artikel 13 steht, die Wohnung sei “unverletzlich”? Und was bedeutet es, wenn knapp darunter, im Artikel 14 “Eigentum verpflichtet” steht. Zu was? Über Wohnen zu reden, bedeutet über unser Verständnis von Eigentum zu reden, erst recht in Frankfurt, wo die deutsche Hausbesetzerbewegung ihren Anfang genommen hat. Das Labor versucht über Interviews mit Bewohner*innen des Westends diese Fragen wieder aufleben zu lassen. Eleonora Herder arbeitet als freiberufliche Regisseurin und Dramaturgin in Frankfurt am Main, Barcelona und Warschau. Ihre Arbeiten oszillieren zwischen Performance und räumlichen Installationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung und Einbeziehung der Zuschauer_in als Coautorinnen der Narration. In ihren jüngeren Arbeiten widmet sie sich besonders wohnpolitischen Themen. Lisa Hahn ist Aktivistin bei der Initiative „Eine Stadt für alle - Wem gehört die AGB?"


Zeitplan
Freitag 8.9.
14:00 Begrüßung und Input von Jan Deck und Patrick Primavesi
14:30 Kurze Vorstellung der Labore
15:30 Thematischer Rundgang mit Stadtteilhistoriker Norbert Saßmannshausen
17:00 Parallele Labore

Samstag 9.9.
ganztägig parallele Labore

Sonntag 10.9.
12:00-14:00 parallele Labore
14:00-15:30 gemeinsame Mittagspause
15:30-17:30 Präsentationen
17:30 Abschlussrunde
18:30 Ende