WER WIR SIND
● Wir verstehen uns als Interessensvertretung professioneller freier Künstler und Ensembles im Bereich Darstellender Kunst in Hessen. Dabei sind wir für alle Sparten offen. Wir sind ein selbstorganisierter Verband von Kulturschaffenden. Alle Künstler in diesen Bereichen können bei uns Mitglied werden.
● Wir sind in Kontakt mit kulturpolitischen Entscheidungsträgern auf allen Ebenen. Unser Ziel ist es, möglichst optimale Bedingungen für freie Kulturschaffende zu erreichen. Dabei betonen wir die vielfältigen Leistungen dieser Szene und sorgen dafür, dass sich das Kulturverständnis der Politik nicht auf Staats- und Stadttheater reduziert.
● Wir sind Teil des Bundesverbandes Freier Professioneller Theater und sind mit verschiedenen kommunalen und landesweit aktiven Organisationen und Initiativen bezüglich freier Kulturarbeit vernetzt.
● Wir stehen in Kontakt mit verschiedenen Spielorten der freien Szene. Uns ist wichtig, dass deren finanzielle Ausstattung die Arbeit freier Künstler ermöglicht.
WAS WIR TUN
● Wir fördern den Austausch von Kulturschaffenden und Kulturproduzenten. Wir setzen dabei auf Solidarität untereinander. Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist es wichtig, die Pluralität der freien Szene in verschiedenen Generationen und Arbeitsweisen zu erhalten und zu fördern.
● Wir fördern den Kontakt zwischen Theater und Schule. Gerade für die junge Generation ist es wichtig, frühzeitig mit darstellender Kunst in Berührung zu kommen. Wir arbeiten dabei mit dem Bundesverband Darstellendes Spiel und dem Internationalen Kinder- und Jugendtheaterverband ASSITEJ zusammen. In diesem Zusammenhang veranstalten wir Theaterbesuche mit speziellen Einführungen für Schüler und Lehrer.
● Wir veranstalten jährlich das Kinder- und Jugendtheaterfestival „Kaleidoskop“. Hier werden Theaterproduktionen in verschiedenen hessischen Kommunen im ländlichen Bereich gezeigt.
● Wir veranstalten jährlich ein Symposion, um den Austausch über theaterästhetische Fragen zu stärken. Diese Veranstaltungen sind offen für Kulturschaffende, Theaterpublikum, sowie besonders für Lehrende. Dabei geht es darum, ein besseres Verständnis neuerer Theateransätze zu fördern. Die Symposien sind vom IQ als Fortbildungsveranstaltungen für LehrerInnen anerkannt.
● Wir kämpfen dafür, dass neue ästhetische Formen der Darstellenden Kunst in ihrer Pluralität anerkannt und traditionelleren Formen des Theaters gleichgestellt werden.
WAS WIR PLANEN
● eine basale Haft- und Unfallschutzversicherungsmöglichkeit für alle Mitglieder.
● ein hessenweites Netzwerk von Abspielorten, um besonders interessante hessische Projekte landesweit zeigen zu können.
● eine landesweite Initiative für eine bessere Nachwuchsförderung in Hessen, um jungen Gruppen einen Einstieg in die Professionalität zu ermöglichen.
● Publikationen zu theaterbezogenen Themen.
WAS WIR WOLLEN
● Wir fordern eine flexible und transparente Förderstruktur in den Kommunen und im Land. Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigen, dass dabei neben den klassischen Fördermodellen Projektförderung und institutioneller Festförderung mittelfristige Förderkonzepte sinnvoll sein können.
● Wir fordern, dass im hessischen Landeshaushalt endlich ein eigener Etat für freies Abendtheater ausgewiesen wird.
● Wir fordern, dass auf allen Ebenen eine 2-4-jährige Konzeptförderung für aufeinander aufbauende Produktionen eingeführt wird. So wird eine mittelfristige Planungssicherheit für solche Produktionen ermöglicht.
● Wir fordern auch eine 3-jährige Basisförderung für neue Ensembles. In dieser Zeit können grundlegende Anschaffungen und der Einstieg in das professionelle Arbeiten ermöglicht werden.
● Wir fordern möglichst transparente und schnelle Entscheidungen der Förderer. Die entsprechenden Richtlinien müssen sich den Realitäten der Arbeitsweisen darstellender Künstler anpassen und nicht umgekehrt.
● Wir fordern eine bessere Unterstützung für freie Ensembles im ländlichen Raum. Das freie Theater ist dort nahezu alleiniger Anbieter von Theaterveranstaltungen.
WAS WIR BIETEN
● eine 20-prozentige Reduktion Ihrer Musiktantiemen bei der GEMA.
● eine kostenlose Rechtsberatung für theaterrechtliche Fragen.
● die Einfügung ihrer Gruppe in unsere Website mit Foto und Link zur eigenen Website.
● Beratung und Betreuung bezüglich Fördermöglichkeiten, Abspielorte, o.ä.
● Öffentliche Unterstützung bei Problemen mit Politik oder Verwaltung oder bei interessanten Projekten.
● Preisreduktionen bei unseren Veranstaltungen und Publikationen.
● Regelmäßige Informationen über unsere Aktivitäten, über verschiedenste theaterbezogene Themen sowie über Theaterausschreibungen über unseren newsletter und die „Off-Informationen“ des Bundesverbandes.
MITGLIED WERDEN
● Die Mitgliedschaft kostet 175 Euro pro Jahr und Ensemble. Der ermäßigte Beitrag nach Absprache 125 Euro betragen.
● Passive Mitgliedschaft ist bei Nicht-Kulturschaffenden möglich. Sie fördern den Verband mit einer individuell festlegbaren Summe.
● Spenden sind ebenfalls sehr willkommen, laPROF ist ein gemeinnütziger Verein.