Aktuelles

25.04. ProQuoteBühne ganztägig im Frankfurt LAB zu „Kunstfreiheit vs. Arbeitsrecht“

Artikel 5 im Deutschen Grundgesetz sichert die Kunstfreiheit, welche ein hohes Gut unserer demokratischen Gesellschaft ist. Wie aktuelle Ereignisse mal wieder deutlich machen, ist es wichtig, laufend auszuhandeln, was alles in diesem Begriff enthalten ist und was nicht und welche Grundrechte in welchem Kontext Vorrang haben. Theaterschaffende und andere Künstler*innen sind darauf angewiesen, dass sie ihre Kunst so frei wie möglich ausüben können. Andererseits lohnt es sich, die Grenzen dieser Freiheit auszuloten und vielleicht auch neu zu stecken, um das Aushebeln anderer Grundrechte (z.B. Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter usw.) zu verhindern.

Dadurch ließe sich auch Diskriminierung und Prekarisierung vorbeugen und Demokratie und die Kunstfreiheit können gestärkt und geschützt werden.

Pro Quote Bühne e.V. widmet sich in Kooperation mit der HTA – Hessischen Theaterakademie und dem Frankfurt LAB dem Themenkomplex Kunstfreiheit – Arbeitsrecht – Demokratie im Rahmen einer eintägigen Konferenz.

Künstler*innen, Theaterschaffende, Leitungsverantwortliche, Rechts- und Kulturpolitikexpert*innen beleuchten in Keynotes, Beiträgen und Diskussionen das Thema aus vielfältigen Perspektiven und betrachten sie im Spannungsfeld unterschiedlicher Rechtsansprüche und Fragen von Gleichstellung und Antidiskriminierung.

Abgerundet und ergänzt wird das diskursive Programm durch Workshops, künstlerische Interventionen, Raum für persönlichen Austausch sowie eine rauschende Party!

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Bild: Yinfu Gao – Half of the sky the whole sky. Foto: Ruqing Xu.

Autor

Jan Deck ist Geschäftsführer von laPROF und u.a. für Öffentlichkeitsarbeit zuständig