Reaktionen auf Pressekonferenz

Das schreibt die Presse über Projekt ZUKUNFT 2016

In einem Positionspapier zur Kommunalwahl 2016 sprechen die Vertreter der freien Theaterszene in Frankfurt deutliche Worte. Die Künstler des hessischen Landesverbands professioneller Freier Theater (Laprof), der Frankfurter Theaterallianz und der Tänzervereinigung ID Frankfurt fordern von der Stadt eine Erhöhung der Fördermittel um zwei Millionen Euro…Nach Jahren des Zwists in der freien Theaterszene haben sich die Akteure zusammengerauft und treten der Stadt gegenüber selbstbewusst und entschieden auf. Ohne die Erhöhung der städtischen Förderung um zwei Millionen Euro sei der Theaterbetrieb auf lange Sicht nicht aufrechtzuerhalten.
FAZ 5.6.2015

Es ist ein denkwürdiges Treffen im historischen Ambiente der denkmalgeschützten Naxoshalle. Zum ersten Mal treten die Repräsentanten der freien und alternativen Theaterszene in Frankfurt gemeinsam auf. Eine Stunde lang berichten sie von ihrem schwierigen Alltag und ihren prekären Arbeitsbedingungen: wenig Geld, permanente Selbstausbeutung …Theatermacher Willy Praml, Hausherr in der Naxoshalle, nennt die freie Theaterszene ein „geduldetes Nest“ in der Stadt: „großartig, aber unterfinanziert.“ Der freie Theatermacher Jan Deck erinnert an die Lebenshaltungskosten, die in Frankfurt weit höher lägen als in anderen Städten. Hannah Schassner von der Gruppe Theaterperipherie erzählt von der freien Theaterarbeit, bei der Wohn – und Schlafzimmer das Büro ersetzen und die Schauspielerin um 20 Uhr von der Probe weg muss, „weil sie noch als Kellnerin arbeitet“.
FR 5.6. 2015

Frankfurt kann stolz sein auf seine freie Theaterszene. Auf ihre Vielfalt und ihre künstlerische Qualität…In der Kulturpolitik hat in den zurückliegenden Jahren das Bild von den Leuchttürmen Einzug gehalten, die es zu fördern gelte. Da wird dann in Frankfurt gerne die Oper genannt oder das Städel – Museum. Aber auch etliche freie Theater verdienen es, ins Rampenlicht gerückt zu werden. Die freie Szene hat sich in der Vergangenheit nicht immer durch Einigkeit und Solidarität hervorgetan. So war der gemeinsame Auftritt von mehr als einem Dutzend Theatermachern ein besonderes Signal. Sie haben verstanden, dass sie zusammen stark sein können. Und müssen…In der Tat ist der Förderetat der Kommune für die freien Theater gering. Hier kann und muss die Stadt mehr tun.
Kommentar in der FR, 5.6.2015

Die Macher der Freien Theaterszene Frankfurts wollen sich in den Kommunalwahlkampf einmischen, um allen Parteien im Römer zu verdeutlichen, dass sie ab dem Haushalt 2017 endlich mehr Geld für ihre Kunst benötigen…Während des nach den Sommerferien beginnenden Kommunalwahlkampfes will man so vereint, wie man jetzt auf der Bühne des Naxos –
Theaters zusammensaß, den Kommunalpolitikern in vielen Einzelgesprächen klarmachen, wie wichtig es ist, dass der Freien Theaterszene mehr Geld für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt werde.

FNP 5.6.2015

Kategorien Kulturpolitik

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Jan Deck ist Politikwissenschaftler, lebt in Frankfurt/Main und arbeitet als freier Dramaturg, Regisseur und Kurator. Seit über zehn Jahren arbeitet er für den hessischen Landesverband laPROF, seine Schwerpunkte sind Lobbyarbeit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Veranstaltungen. Er ist Mitglied verschiedener Juries und Beiräte, kuratiert Tagungen, Festivals und Labore. Als Herausgeber und Autor beschäftigt er sich mit verschiedenen Aspekten von Kunst und Gesellschaft.

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