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VOLLVERSAMMLUNG für alle Profis in den Freien Darstellenden Künsten FFM 3.9. 16-19 Uhr Produktionshaus NAXOS

Seit der Entscheidung über die Mehrjahresförderung tobt eine kontroverse Debatte in der Frankfurter Szene. Persönliche Erklärungen und offene Briefe aus partikularen Perspektiven und Interessen machen die Runden, die Lokalpresse bringt sie in eine größere Öffentlichkeit. Gleichzeitig sind die Rahmenbedingungen für eine Verbesserung unserer Situation gut, es gibt viel Aufmerksamkeit für unsere Themen, ein neues Fördersystem kommt, im Koalitionsvertrag wird eine Erhöhung der Fördermittel für unsere Szene versprochen. Wie könnte also eine Gesamtperspektive für unsere Szene aussehen? Worauf können wir uns einigen? Was wäre notwendig? Wie kann das alles zu einer Situation führen, in der möglichst viele Kulturarbeitende in den Freien Darstellenden Künsten zufrieden sein können? laPROF, ID_Frankfurt und Theaterallianz Frankfurt laden ein, darüber gemeinsam nachzudenken.

Aus der Vollversammlung heraus soll es einen Impuls geben für die Veranstaltung am 15. September 2026 um 19:00 Uhr, zu der das Produktionshaus NAXOS herzlich einlädt. Unter dem Titel „Frankfurt should! – Professionelle Bedingungen oder Kunst als Hobby?“ diskutieren Vertreter*innen aus den Freien Szene, Politik und Kulturförderung Voraussetzungen für nachhaltige, professionelle Darstellende Künste in Frankfurt. Unter anderem hat Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig zugesagt. Im Anschluss wird der Abend in ein offenes Forum übergehen, in dem die Anregungen des Podiums gemeinsam aufgegriffen, weiterdiskutiert und in konkrete Handlungsempfehlungen überführt werden können.

Bild: TheaterGrueneSosse -Kasiopeias Garten. Foto: Christina Görkes.

 

Autor

Jan Deck ist Geschäftsführer von laPROF und u.a. für Öffentlichkeitsarbeit zuständig